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Ausschreibung: Modellschulen 2026/27
Bewerben Sie sich als Transkulturelle Modellschule!
Die Servicestelle „Interkulturelles Lernen in Schulen in Sachsen-Anhalt“ des Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. sucht für das nächste Schuljahr drei engagierte Schulen, die in den Schuljahren 2026-27 als Transkulturelle Modellschule neue Wege gehen wollen: für mehr Chancengleichheit, Wertschätzung von Vielfalt und eine Schulentwicklung, die alle mitnimmt.
Mit dem Programm „Transkulturelle Modellschule“ begleiten wir Schulen dabei, Vielfalt im Unterricht und im Schulleben als Chance zu nutzen – für alle Beteiligten. Gemeinsam mit dem Kollegium, der Schulleitung und der Schulsozialarbeit entwickeln wir praxisnahe Strategien und bieten Unterstützung an, damit sich alle Schüler*innen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Biografie gleichermaßen willkommen fühlen und entfalten können.
Warum „transkulturell“?
Seit über zehn Jahren arbeiten wir mit Schulen, die sich in der Migrationsgesellschaft weiterentwickeln möchten. Unser Fokus liegt darauf, nicht zwischen „Kulturen“ zu trennen, sondern die vielfältigen Lebensrealitäten von Kindern, Jugendlichen und Familien zusammenzudenken. Transkulturalität bedeutet für uns, dass Schule ein Raum ist, in dem Grenzen überwunden und neue gemeinsame Perspektiven geschaffen werden.
👉 Mehr dazu hier: Bewährtes und Neues – Interkulturalität und Transkulturalität
Was wir den Modellschulen anbieten:
Wir begleiten Sie in den Schuljahren 2026–27 mit
✔️ Beratungen und Fortbildungen für das Kollegium, z. B. zu den Themen:
- Pädagogik der Vielfalt
- Diskriminierungskritisches Handeln
- Zusammenarbeit mit Eltern und Familien
- Mehrsprachigkeit und Sprachförderung im Schulalltag
- Traumasensible Pädagogik
✔️ Austausch und Unterstützung für pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte mit eigener Migrationsgeschichte
✔️ Unterstützung beim Aufbau einer Schulbibliothek mit Materialien zur Sprachförderung, mehrsprachiger Kinder- und Jugendliteratur und pädagogischen Begleitmaterialien
Wer kann sich bewerben?
Die Ausschreibung richtet sich an Schulen in Sachsen-Anhalt, die
- mindestens 2 Mitarbeitende (Schulleitung, Lehrkräfte oder Schulsozialarbeiter*innen) als verlässliche und kontinuierliche Ansprechpartner*innen der Servicestelle
- Bereitschaft, eine transkulturelle Öffnung und diskriminierungskritische Schulentwicklung voranzutreiben
- die Ermöglichung von mind. zwei Fortbildungen zu o.g. Themen für das Kollegium sowie weitere Beratungen zu den relevanten Themen
Welche Angaben benötigen wir von Ihrer Schule?
Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an:
- Benötigte Unterstützung: Identifizierte Bedarfe zur weiteren Förderung migrantischer Schüler*innen
- Anteil migrantischer Schüler*innen: Anzahl der Schüler*innen mit Migrationsgeschichte
- Familiensprachen: Übersicht der an der Schule vertretenen Familiensprachen
- DaZ-Unterricht: Anzahl der Wochenstunden für „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ)
- Kollegiumsgröße: Gesamtzahl der Lehrkräfte u. pädagogischen Mitarbeitenden
- Schulsozialarbeit: Gibt es Schulsozialarbeit an der Schule? Anzahl der Wochenstunden
- Bestehende Kooperationen: Zusammenarbeit mit externen Partnern (z. B. Vereine, Bildungsinitiativen, Behörden)
- Maßnahmen zur Förderung migrantischer Schüler*innen: Konzepte und Programme zur Unterstützung der sprachlichen und schulischen Integration
- Mögliche Termine für Fortbildungen und Beratungen: Verfügbare Tage und Zeiträume für interne Schulungen und Beratungsangebote
Bewerbungsschluss:
🗓️ 15. April 2026
📧 Bewerbung per E-Mail an: schule@lamsa.de
Betreff: „Transkulturelle Modellschule 2026–27“
Nach Eingang Ihrer Bewerbung schlagen wir Ihnen gern einen Termin für ein einstündiges Kennenlerngespräch vor.
Noch Fragen?
Kontaktieren Sie uns gerne unter:
📞0157/ 583 07 080
📧 schule@lamsa.de