Rückblick: Kampagne „Kita für Dich!“ erfolgreich gestartet
Auftaktveranstaltung von „Kita für Dich!“
Liebe pädagogische Fachkräfte,
gern möchten wir Sie zu unserem Online-Workshop zum Thema „Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache in der Kita“ am Donnerstag, den 29. Januar 2026 von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr einladen. Im Rahmen des Workshops nähern wir uns den Themen Spracherwerb in der Erst- und Zweitsprache, sprachliche Bildung im pädagogischen Alltag und stellen Methoden sowie Materialien für die Praxis vor. Das Angebot ist für Sie kostenlos!
Referentinnen: Monica Arena und Maria Rogahn-Beckmann
Bitte melden Sie sich über das rechts stehende Formular an. Die Plätze sind begrenzt!
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!
Wie gelingt Familienarbeit und Netzwerkarbeit im KiTa-Alltag?
Über diese Frage tauschten sich Fachkräfte aus KiTas und Horten am 20.06.2025 in der KiTa „Weltkinderhaus“ aus.
Über konkrete Beispiele aus der Praxis des „Weltkinderhauses“ kamen die Fachkräfte ins Gespräch und genossen die lockere und gleichzeitig engagierte Runde.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, die aus dem gesamten Bundesland angereist sind.
Ein besonderer Dank geht natürlich an die Leitung des Weltkinderhauses Sebastian Schmidt und die Kita-Sozialarbeiterin Doreen Raguschke.






Wie bunt ist unser Viertel?
Am 18. März 2025 konnten sich die Kinder des Medizinerviertels in Halle auf die Suche nach Vielfalt begeben. Im Rahmen der „Bildungswochen gegen Rassismus 2025“ und in Kooperation mit dem „Quartiersmanagement Innere Stadt“ gab es eine Familienrallye für Groß und Klein. Mit Hilfe einer Schatzkarte erkundeten Familien und Kita-Gruppen ihr Wohnumfeld und besuchten fünf verschiedene Stationen, an denen sie sich kreativ ausprobieren, neue Spiele kennenlernen oder sich austoben durften.
Eine der Stationen war auch unser LAMSA-Standort in der Forsterstraße. Hier lernten die Kinder andere Alphabete kennen und gestalteten sich eigene Buttons mit ihren Namen in arabischer, kyrillischer oder hebräischer Schrift. Die LAMSA-Mitarbeiter*innen hatten alles Hände voll zu tun, denn es kamen zahlreiche Besucher*innen! Neben dem Button-Basteln es auch Raum zum Kennenlernen und Austausch sowie eine mehrsprachige Lese-Ecke zum Schmökern.
Schön, dass ihr vorbei geschaut habt!
Unser Projekt nennt sich „interkulturelles Lernen in der Kita“ – doch arbeiten wir nach einem transkulturellen Ansatz. Was ist da der Unterschied? Und was hat das mit unserem Wandkalender zu tun?
Schon seit Jahren sehen wir eine Entwicklung von der Interkulturalität zur Transkulturalität.
Der interkulturelle Ansatz betont den Dialog zwischen klar definierten Kulturen. Der Fokus liegt darauf, das „Eigene“ und das „Fremde“ zu verstehen und einen guten Umgang zwischen diesen stabilen kulturellen Kategorien zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf geographischer Herkunft, Sprache und Religion. In der interkulturellen Arbeit sehen wir Kulturen als eine Ansammlung von Bräuchen und Alltagspraktiken, die starr und unveränderlich sind. Deshalb betrachten wir jede Kultur als eine Insel für sich. In unserer Wahrnehmung setzen wir unsere Kinder, unsere Familien und uns selbst auf diese kulturellen Inseln, die unsere vermeintlichen Kulturen darstellen. Unsere eigenen Inseln nennen wir „normal“. Und die anderen sind „fremd“. Schließlich machen wir interkulturelle Arbeit und versuchen, Brücken zwischen den Inseln zu bauen.
Wir sehen aber in der täglichen Arbeit mit Familien, dass Kulturen nicht isoliert existieren. In vielen Einrichtungen wird transkulturell gearbeitet. Jedes Kind wird als vielfältiges Individuum wahrgenommen – nicht nur als Vertreter*in einer Kultur, Herkunft, Sprache oder Religion. Wir sehen, wie all diese individuellen und in sich wunderbaren und vielfältigen Kinder, ihre Familien und ihre Pädagog*innen zusammenkommen. Sie begegnen sich, treten in Beziehung, tauschen sich aus und bereichern einander. Sie beeinflussen und verändern sich gegenseitig und wachsen gemeinsam. Hier müssen keine Brücken gebaut werden. Wir schauen nicht nur auf Unterschiede, sondern auch auf Gemeinsamkeiten. So entsteht etwas Spektakuläres, ein Leben, das sich stetig entwickelt und sich immer wieder an die Bedürfnisse der einzelnen Familien und Kinder anpasst.
Unser transkultureller Wandkalender bildet diese Vielfalt ab. Er umfasst religiöse Feiertage (aus Traditionen wie Islam, Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Judentum, Sikhismus, Alevitentum und Jesidentum) aber auch familienkulturelle und gesellschaftliche Ereignisse wie der Tag der Menschen mit Behinderungen, der Kindertag oder der Beginn des Pride Months.
Wir empfehlen: Entscheiden Sie, Anfang des Jahres, gemeinsam mit den Kindern und Familien Ihrer Einrichtung, welche Feste Sie zusammen feiern wollen.
Am 26. September 2024 kamen pädagogische Fachkräfte aus ganz Sachsen-Anhalt im Kinderhort Francke in Halle zusammen, um am jährlichen Austauschtreffen der Servicestelle „Interkulturelles Lernen in der KiTa“ (IKL-Kita) teilzunehmen. Im Fokus stand die vorurteilsbewusste Arbeit im Hort. Nach einem Rundgang durch den Kinderhort Francke der Franckesche Stiftungen erarbeiteten die Teilnehmende praxisnahe Lösungsansätze für die vorurteilsbewusste Arbeit und tauschten sich über ihre Fachpraxis aus.
Der Tag endete mit einem gemeinsamen Kaffee trinken und einer lockeren Austauschrunde bei leckerem Buffet. In dieser abschließenden Phase konnten die Teilnehmenden weitere Erfahrungen teilen, offene Fragen besprechen, Rückmeldungen geben und wertvolle Kontakte knüpfen.
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten!


