ZOOM-Fortbildungen am 12. & 23.04.2025 14:00 – 16:30 Uhr
„Miteinander wachsen – Netzwerktreffen für Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte“
Liebe Interessierte,
im Rahmen unseres Projekts „Interkulturelles Lernen in Schulen in Sachsen-Anhalt“, vom Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V., laden wir Sie herzlich zum zweiten Runden Tisch für Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte ein.
Nach einem gelungenen ersten Austausch, bei dem die Teilnehmenden ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen als Lehrkräfte mit ausländischem Bildungsabschluss in Deutschland geteilt haben, möchten wir dieses Mal die gemeinsame Erarbeitung von Unterstützungsmöglichkeiten innerhalb unseres Netzwerks fokussieren. Unter dem Motto: „Gemeinsam gestalten: Unterstützung und Vernetzung“ möchten wir überlegen, wie wir vorhandene Ressourcen besser nutzen, Bedarfe sichtbar machen und konkrete Wege der gegenseitigen Unterstützung gestalten können.
Mit unseren regelmäßigen Austausch- und Vernetzungstreffen möchten wir Sie auf diesem Weg begleiten und stärken. Wir freuen uns auf einen offenen und konstruktiven Austausch und darauf, die beim ersten Treffen gewonnenen Erkenntnisse weiterzuentwickeln.
Das zweite Treffen findet statt, am:
📅 Datum: 01.12.2025
🕕 Uhrzeit: 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
📍 Ort: Online über Microsoft Teams
🎯 Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen mit eigener Migrationsgeschichte, Lehramtsstudierende, sowie Lehrkräfte mit ausländischen Bildungsabschlüssen, die den Zugang zu Schulen suchen
Anmeldung & Kontakt: Bitte melden Sie sich bis zum 26.11.2025 an, den Link bekommen Sie dann zugeschickt.
,,Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte im Fokus – Austausch, Vernetzung, Empowerment“
Liebe Interessierte,
im Rahmen unseres Projekts „Interkulturelles Lernen in Schulen in Sachsen-Anhalt“, vom Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V., laden wir Sie herzlich zum ersten Runden Tisch für Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte am 24.09.2025 ein.
Worum geht es?
Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte leisten einen bedeutenden Beitrag für die Schulen in Sachsen-Anhalt. Ihre vielfältigen Perspektiven, Sprachkenntnisse und persönlichen Erfahrungen bereichern den Schulalltag und stärken die gelebte Vielfalt im Bildungssystem.
Gleichzeitig begegnen viele engagierte Lehrkräfte auf ihrem Weg ins deutsche Schulsystem besonderen Anforderungen – etwa bei der Anerkennung von Abschlüssen, dem Nachweis von Sprachkenntnissen oder beim Einstieg in den schulischen Alltag. Hinzu kommt, dass Kollegien bislang häufig wenig divers sind, was den Start zusätzlich erschweren kann.
Mit unseren regelmäßigen Austausch- und Vernetzungstreffen möchten wir Sie auf diesem Weg begleiten und stärken. Wir bieten Raum für offenen Dialog, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch – über Zugangswege in den Schuldienst, über Herausforderungen im Schulalltag und darüber, wie wir gemeinsam Perspektiven entwickeln und Veränderung gestalten können.
Das erste Treffen findet statt, am:
📅 Datum: 24.09.2025
🕕 Uhrzeit: 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
📍 Ort: In der Schmiede, Forsterstraße 42, 06112 Halle (Saale)
🎯 Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen mit eigener Migrationsgeschichte, Lehramtsstudierende, sowie Lehrkräfte mit ausländischen Bildungsabschlüssen, die den Zugang zu Schulen suchen
Anmeldung & Kontakt: Bitte melden Sie sich bis zum 22.09.2025 an.
Ein weiteres Jahr des Interkulturellen Lernens geht zu Ende – ein Jahr, in dem wir gemeinsam viel gelernt haben: voneinander und miteinander; ein Jahr, in dem die Vielfalt an Schulen nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar geworden ist.
Aktuelle Modellschulen in dem Jahrgang 2024-2025 in Sachsen-Anhalt waren die
- Grundschule „An der Stadtmauer“ Zerbst
- Grundschule Diemitz/ Freiimfelde Halle (Saale)
- Novalis-Grundschule Hettstedt
Für diese Schulen stand das vergangene Schuljahr ganz im Zeichen der Förderung sozialer Gerechtigkeit. Die Kollegien haben Strategien und Know-How erearbeitet, wie Familien und Schüler*innen mit Einwanderungsgeschichte erfolgreich angebunden und beschult werden können– mit Offenheit, Respekt und Neugier statt mit Kulturalisierung und Stereotypisierung.
Für den Schulalltag bedeutet das:
- Vorurteilbewusstes Lernen – Unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und eigene Denkmuster zu überprüfen;
- Mehrsprachigkeit – Verschiedene Sprachen im Klassenzimmer zu hören und wertzuschätzen;
- Interkulturelle Elternarbeit – Elterngespräche auf Augenhöhe führen;
- Vielfalt als eine Chance und nicht als Hürde zu sehen.
Die Interkulturellen Modellschulen hatten die Möglichkeit, mit dem Team unserer Servicestelle eng zu kooperieren und gemeinsam Ziele und Handlungsstrategien zu entwickeln. Die Modellschulen erhielten in folgenden Bereichen Unterstützung:
- Fortbildungen für pädagogische Mitarbeiter*innen zu den Themen:
- Interkulturelle Kompetenz und Vorurteilbewusstes Lernen
- Kultursensible Elternarbeit
- Mehrsprachigkeit und
- Sprachförderung im Schulalltag (Sprachsensibler Unterricht)
- Feste Ansprechpartner*innen für Beratung und Coaching rund um die Themen Mehrsprachigkeit, Vorurteilsbewusste Pädagogik, und kultursensible Elternarbeit
- Unterstützung beim Aufbau einer mehrsprachigen Bibliothek mit Sprachfördermaterialien, mehrsprachiger Kinder- und Jugendliteratur und pädagogischen Begleitmaterialien
- Materialien: mehrsprachige Elternbroschüren; mehrsprachige Kinderbücher, Sprachfördermaterialien und Fachliteratur
Zum Abschluss dieses Schuljahres bekommen die Schulen offiziell den Titel „Interkulturelle Modellschule“ – ein sichtbares Zeichen unserer gemeinsamen Arbeit.
Auch wenn das Schuljahr nun endet, ist interkulturelles Lernen kein Projekt mit Anfang und Ende – es ist ein fortlaufender Prozess und eine Haltung, die unser Miteinander prägt. Wir gratulieren den aktuellen Modellschulen herzlich und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit.

„Hinschauen, Handeln, Schützen: Strategien gegen rechte Gewalt und antimuslimischen Rassismus im Kontext Schule"
Rechte Gewalt und antimuslimischer Rassismus sind Herausforderungen, die Schulen vor wichtige Aufgaben stellen.
Wie können Sie als pädagogische Fachkräfte angemessen reagieren?
Welche präventiven Maßnahmen sind sinnvoll?
Unsere kostenlose Online-Fortbildungsreihe bietet fundierte Informationen, praxisnahe Ansätze und Raum für Austausch.
Online-Fortbildung 1:
📌 Antimuslimischer Rassismus – auch ein Thema und eine Aufgabe von Lehrkräften?
In dieser Online-Fortbildung setzen sich die Teilnehmenden mit Definitionen und Erklärungsansätzen von Vorurteilen und Diskriminierung auseinander sowie mit Forschungsergebnissen zu Auswirkungen von Diskriminierungserfahrungen auf Schülerinnen und Schüler. Schwerpunkt ist deraktuell laut Umfragen weit verbreitete antimuslimische Rassismus. Es geht um die Auseinandersetzung mit kursierenden antimuslimischen Vorurteilen und Narrativen und die Frage, wo im Schulalltag Diskriminierung zum Thema werden kann. In kollegialer Diskussion soll schließlich besprochen werden, wie betroffene Schülerinnen und Schülern unterstützt werden können. Zudem werden neue praxisorientierte Methoden und Materialien vorgestellt, mit denen (auch antimuslimischer) Rassismus im Klassenzimmer erkannt und dieser produktiv bearbeitet werden kann.
Datum: 12. März 2025
Uhrzeit: 14:00 – 16:30 Uhr
Ort: Online
Online-Fortbildung 2:
📌 Rechtsextreme Vorfälle an Schulen – was tun?“ – Alternativer Termin zum Termin am 25.03., da hier bereits alle Plätze belegt sind
Die Zahl rechtsextremer Vorfälle an Schulen in Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Hakenkreuzschmierereien, Hitlergrüße oder volksverhetzende Äußerungen im Unterricht können Lehrerinnen und Lehrer verunsichern: Muss ich das melden? Wie gehe ich pädagogisch damit um? Soll ich die Eltern einbeziehen? Muss ich die Polizei einschalten? Diese und andere Fragen zum richtigen Umgang mit rechtsextremen Vorfällen an Schulen werden in dem 2,5- stündigen Workshop anhand von Inputs und Fallbeispielen diskutiert.
Datum: 23. April 2025
Uhrzeit: 14:00 – 16:30 Uhr
Ort: Online
🔴 Wichtige Information zur Anmeldung:
Aufgrund der hohen Nachfrage sind aktuell alle Plätze für die Online-Fortbildung „Rechtsextreme Vorfälle an Schulen – was tun?“ am 25. März 2025 belegt.
📌 Warteliste & weiterer Termin:
Wir nehmen weitere Anmeldungen vorerst auf die Warteliste. Aufgrund der großen Nachfrage planen wir einen zusätzlichen Termin. Sobald dieser feststeht, informieren wir hier und per E-Mail.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
💡 Die Veranstaltungen können einzeln oder zusammen besucht werden. Es entstehen keine Kosten.
📅 Anmeldefrist: 10. März 2025
Bitte melden Sie sich unter schule@lamsa.de an, im Anschluss erhalten Sie die Zugangsdaten.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!
Ansprechpartnerin:
Marie Meissner
Projektleiterin
Servicestelle „Interkulturelles Lernen in Schulen in Sachsen-Anhalt“
Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.
Forsterstraße 42
06112 Halle (Saale)
Mobil: 0157/ 583 07 080
E-Mail: marie.meissner@lamsa.de
Web: www.lerneninterkulturell.de
Für viele Zugewanderte ist das deutsche Bildungssystem eine Herausforderung – oft scheitert die Zusammenarbeit mit Schulen schon an grundlegenden Informationen. Diese Broschüre hilft, erste Verständnishürden zu überwinden und den Austausch zu erleichtern.
Die Broschüre ist den Sprachenkombinationen Deutsch-Arabisch-Englisch-Russisch, Deutsch-Persisch-Rumänisch-Französisch und Deutsch-Türkisch-Kurmandschi-Polnisch digital als Download oder als gedruckte Broschüre verfügbar.
Gerne können Sie die gedruckten Broschüren kostenfrei bei uns unter schule@lamsa.de oder direkt über den unteren Button bestellen.
!! Leider ist die Sprachkombination Deutsch-Arabisch-Englisch-Russisch nicht mehr verfügbar !!
Hinweis:
Ein kostenloser Versand innerhalb Sachsen-Anhalts ist für bis zu drei Pakete möglich. Jedes Paket enthält 16 Exemplare der Elterninformation „Schule“.
Für Einrichtungen in Halle, Magdeburg oder Dessau bitten wir, die Broschüren nach Möglichkeit in unseren Büros vor Ort abzuholen.